AUSGESTRAHLT – SPEZIAL: Vortrag von Franz Alt und Kerstin Rudek

Hören Sie Aufzeichnungen von der Veranstaltung „ERNEUERBAR STATT ATOMAR“, die am Donnerstag, dem 26. November 2009, im Salzhof Freistadt stattfand.

In der ersten Sendung spricht Kerstin Rudek (Leiterin der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Deutschland) über die Situation der Atommüllendlagerung in Deutschland.

Österreich ist erneuerbar – die Welt ist erneuerbar
Diesen Titel trug der Vortrag von Dr. Franz Alt, den Sie in der 2. Sendung hören können.
Dr. Franz Alt (Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor aus Baden-Baden, BRD). Er hält weltweit Vorträge zum angeführten Thema und schreibt Gastkommentare sowie Hintergrundberichte für über 40 Zeitungen und Magazine. Für sein Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seine Bücher sind in 12 Sprachen übersetzt und erreichen eine Auflage von über zwei Millionen Exemplaren.

Die beiden Sendungen können Sie auch kostenlos NACHHÖREN bzw. stehen als DOWNLOAD zur Verfügung (siehe unten).

Sendezeiten:
Kerstin Rudek:

Do. 3.12. / 16:00
Sa. 5.12. / 13:00
Di. 8.12. / 17:00
Fr. 11.12. / 8:00
S0. 13.12. / 12:00

Sendung via Internet NACHHÖREN:
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=15000

Franz Alt:
So. 6.12. / 13:00
Mo. 7.12. / 16:00
Mi. 9.12. / 12:00
Sa. 12.12. / 15:00

Sendung via Internet NACHHÖREN:
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=15001

Das Anti Atom Komitee veranstaltete gemeinsam mit dem ENERGIEBEZIRK FREISTADT am Donnerstag, den 26. November 2009, im Salzhof Freistadt einen Themenabend.

Unter dem Titel „Erneuerbar statt atomar“ hatten die BesucherInnen die einmalige Gelegenheit, sich von Dr. Franz Alt über die Chancen einer solaren Energiepolitik zur Rettung des Weltklimas informieren zu lassen.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Atommüllendlager an der oberösterreichischen Grenze informierte Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Lüchov- Dannenberg über die weltweit ungelösten Probleme der Atommülllagerung und die skandalöse Lage in Deutschland.

Der Weiterbetrieb überalterter Atomkraftwerke scheint in Deutschland beschlossene Sache zu sein – offiziell aus Mangel an Alternativen. Obwohl bis heute die Lagerung des Atommülls weltweit völlig ungeklärt ist, wird blind am überkommenen fossilen/atomaren Energieversorgungssystem
festgehalten. Auch wenn Österreich sich vehement gegen Atomkraftwerke und Endlagerstätten an den Grenzen wehrt, werden erhebliche Mengen Atomstrom importiert und deshalb ist Österreich auch mitverantwortlich an dieser Entwicklung.

Aussichtslos scheint auch eine Einigung der Mitgliedsstaaten der 15. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (7. bis 18. Dez. 2009)
auf ein ambitioniertes Regelwerk für den Klimaschutz nach 2012, trotz zahlreicher Besorgnis erregender Klimastudien.

Dr. Franz Alt, der Hauptreferent der Veranstaltung zeigt, wie wir mit einer solaren Energiepolitik nicht nur das Weltklima retten und der Menschheit eine Überlebenschance geben, sondern zugleich viele Arbeitsplätze schaffen und für eine neue Art von Mobilität sorgen können.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Schulchor des Freistädter Gymnasiums (Leitung Prof. Peter Wiklicky)