ZUM NACHHÖREN: Sonderprogramm zum Welt-Downsyndrom-Tag am Do 21. März

Das Down-Syndrom ist keine Krankheit, sondern vielmehr weicht hier die genetische Ausstattung vom „Normalzustand“ ab: In der Regel besteht das Erbmaterial der Körperzellen aus 46 Chromosomen (Chromosomen enthalten die Erbinformation): Menschen mit Down-Syndrom hingegen verfügen über 47 Chromosomen, weil jenes mit der Nummer 21 dreifach (statt doppelt) vorhanden ist. Mediziner sprechen daher auch von Trisomie 21 („tri“ steht für drei, „somie“ für Chromosom). Im Volksmund bezeichnete man das Down-Syndrom früher auch als „Mongolismus“, die Betroffenen als „mongoloid“ – in Anlehnung an den Volksstamm der Mongolen, die ähnliche Gesichtszüge wie Menschen mit Down-Syndrom aufweisen (schräg gestellte Augen, flache Nasenwurzel). Aus ethischen Gründen sind diese Begriffe heute nicht mehr gebräuchlich.

Das Freie Radio Freistadt sendet zum Welt-Downsyndrom-Tag 5 Stunden Programm. Lesen Sie mehr dazu weiter unten:


8:00 Uhr
Initiative „Die Sonnenkinder 21“

Nina Theiss-Laubscher von der Initiative „Die Sonnenkinder 21“ – eine Familiengruppe für Kinder mit Down-Syndrom – ist zu Gast im Morgenprogramm. „Außergewöhnlich anders, das sind alle unsere Kinder, denn sie wurden mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom geboren. Viele Fragen stellten sich vorgeburtlich wie auch nach der Geburt, Ängste und Sorgen und niemand der uns wirklich zuhörte und verstand“, so Nina Theiss-Laubscher von der Initiative „Die Sonnenkinder 21“.
Kontakt: Nina Theiss-Laubscher, Tel. 0699 / 10 65 44 44
Homepage: http://www.sonnenkinder21.at

Sendung nachhören:http://cba.fro.at/107691

9:00 Uhr
Vis-á-vis – Spezial

In dieser Sonderausgabe von Vis-á-vis ist Ruth Oberhuber zu Gast bei Harald Brachner im Studio und liest aus ihren Texten.
Vis-á-vis: Unbekannte Autorinnen und Autoren ganz persönlich. Lernen sie „Alltags“-Menschen mit ihren unveröffentlichten Texten kennen. Entdecken sie die Geschichte hinter den Geschichten. Eine Sendung für alle, die sich für Literatur jenseits des „Literaturbetriebes“ interessieren. Die Musik bringen die Gäste mit. Sendungsgestaltung: Harald Brachner

Sendung nachhören: http://cba.fro.at/62065
Vergangene Ausgaben von Vis-á-vis nachhören: http://cba.fro.at/series/1362

12:00 Uhr
Theater „Malaria“ im Diakoniewerk Gallneukirchen

Hören Sie Iris Hanousek-Mader (Regisseurin, Theaterpädagogin, Spielpädagogin). Sie leitet das Theater „Malaria“ im Diakoniewerk in Gallneukirchen. Das Theater Malaria – entstanden aus Eigeninitiative von künstlerisch tätigen Menschen mit Behinderung im Diakoniewerk – setzt sich heute aus einem elfköpfigen Ensemble, externen GastschauspielerInnen aus der freien Szene sowie einem künstlerischen Team aus der Tanz-, Theater- und Behindertenpädagogik zusammen.
Mehr Infos zum Theater Malaria: http://www.diakoniewerk.at/de/Theater_Malaria

Sendung nachhören: http://cba.fro.at/107626

13:00 Uhr
„Malaria“ – die Literatursendung

Innerhalb der Theatergruppe „Malaria“ gibt es Schreibbegeisterte, die sich in einer Schreibwerkstatt zusammengefunden haben. Jeden Montag treffen sich die Autorinnen und Autoren in einem Gallneukirchner Cafe zur Erarbeitung ihrer Texte. In der Sendung hören Sie Mitschnitte dieser Treffen.

Die Aufzeichnung zur aktuellen Sendung entstanden am 25. Februar 2013.
Das vorgegebene Thema war: „Freidenker“.
Die Texte stammen von den Autorinnen und Autoren Herwig Hack, Herbert Kastner; Brigitte Koxeder – genannt „ Koksi“ und Stefan Mann. Außerdem waren bei diesem Treffen die Schreibenden aus dem CMB-Heim „St. Pius“ in Peuerbach (Caritas für Menschen mit Behinderungen) – mit ihrer Betreuerin Theresia Klaffenböck bei uns zu Gast. Zu verschiedenen Themen lasen Silvia Hochmüller, Herbert Schinko und Michael Wilhelm. Die Musik zu ihren Texten wurde von den Schreibenden selbst für diese Sendung ausgesucht. Sendungsgestaltung: Harald Brachner

Sendung nachhören: http://cba.fro.at/107635
Vergangene Sendungen von „Malaria“ nachhören: http://cba.fro.at/series/1475

14:00 Uhr
„Malaria“ – Runder Tisch

Schreibbegeisterte der Theatergruppe „Malaria“ und dem CMB-Heim „St. Pius“ in Peuerbach (Caritas für Menschen mit Behinderungen) diskutieren.
„Gespräche am Runden Tisch“. Es diskutieren: Herwig Hack, Herbert Kastner, Brigitte Koxeder und Stefan Mann aus der Schreibgruppe „Malaria“ mit Silvia Hochmüller, Herbert Schinko und Michael Wilhelm aus St. Pius. Wobei Michael Wilhelm die Gesprächsleitung übernahm. Prädikat: Hörenswert! Aufgezeichnet am 25. Februar 2013, Sendungsgestaltung: Harald Brachner.

Sendung nachhören: http://cba.fro.at/107633

18:00 Uhr
Der Verein Integrative Kulturarbeit stellt sich vor

Alfred Rauch (Geschäftsführer und organisatorischer Leiter) stellt das Festival „Sicht:Wechsel“ vom Verein Integrative Kulturarbeit vor. Der Verein gibt KünstlerInnen mit Beeinträchtigung eine Bühne für ihre Arbeit. Und den ZuseherInnen eine Chance, diese in einem anderen Licht zu sehen. Kunst von Menschen mit Beeinträchtigung soll zum selbstverständlichen Teil des kulturellen Lebens unseres Landes werden. Website des Vereins Integrative Kulturarbeit: http://www.sicht-wechsel.at

Sendung nachhören: http://cba.fro.at/107557

zu hören im Freien Radio Freistadt
auf 107,1 oder 103,1 MHz
oder via Internet auf www.frf.at
Alle Sendungen stehen auch zum Nachhören auf www.frf.at zur Verfügung!