In memoriam Fats Domino

Heckflossenmobile und Petticoatmädchen: das tränenselige „Ain’t That A Shame“, den Fluch des Wochenanfangs „Blue Monday“, die Landfluchten von „Kansas City“ und „Walking to New Orleans“, die Coverversion des Cajun-Klassikers „Jambalaya“ und natürlich seinen berühmtesten Song, das Liebeslied vom Schatz auf dem Blaubeerenberg: „I found my Thrill on Blueberry Hill, when I found You“.
Nun ist also auch Fats Domino gestorben. Im Kreis seiner Familie und Freunde in seiner Geburtsstadt New Orleans. Nach dem Tod Chuck Berrys im März dieses Jahres ist damit ein weiterer der ganz großen Rock ’n‘ Roll-Pioniere nicht mehr auf dieser Welt. Jetzt sind nur noch Little Richard und Jerry Lee Lewis am Leben. Der 1928 in New Orleans als Antoine Domino geborene Fats Domino war unter den ersten Pop-Superstars so etwas wie der Veteran. Nicht wegen seines Alters, er war zwei Jahre jünger als Chuck Berry und drei jünger als Bill Haley, sondern weil er, als die große Sause Mitte der Fünfzigerjahre anrollte schon mindestens zehn große Hits gehabt hatte. Der erste, „Fat Man“, ist aus dem Jahr 1948. Zu Beginn der Sendung Jazz Macchiato hören Sie diesen Hit in einer Aufnahme der Imperial Records aus dem Jahr 1949.
Fats Domino war einer der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, ein Pionier des Rock ’n‘ Roll. Den Hurrikan Katrina überlebte er knapp, nun ist der 89-Jährige verstorben.

Die Sendereihe Jazz Macchiato wird von Hans Bergthaler gestaltet.
Eine Programmübernahme von Radius 106,6 – dem Schulradio aus dem Gymnasium Freistadt.

Sendetermin:
Mo, 6.11. um 19:00 Uhr


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