Recht auf Schutz vor Gewalt

Ein Pressegespräch vom OÖ Presseclub im OÖ Kulturquartier.

Foto: Land OÖ, Liedl

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften der österreichischen Bundesländer setzen sich als weisungsfreie Ombudsstellen für die Rechte junger Menschen ein. Der gesetzliche Auftrag basiert auf der UN-Kinderrechtskonvention und umfasst ein breites Leistungsspektrum: von kinderrechtlicher Beratung und Intervention im Einzelfall bis hin zu präventiven Maßnahmen, wie etwa Workshops an Schulen zu jugendrelevanten Themen, mit der Zielsetzung, allen jungen Menschen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Dem Recht auf Schutz vor Gewalt kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Gewalt an sowie unter Kindern und Jugendlichen findet in der Freizeit, in den Familien sowie an Schulen und im Internet statt. Junge Menschen sind dabei in vielfacher Form betroffen, als Opfer, als Täter*innen, als Mittäter*innen, als Zuschauer*innen. Im Auftrag der österreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaften führte das Institut für Jugendkulturforschung eine österreichweite Studie zu Gewalt- und Mobbingerfahrungen von Jugendlichen in unterschiedlichen Sozialräumen sowie zum Umgang junger Menschen mit Gewalt und Mobbing durch.

Es sprechen:
Mag. a Elisabeth Harasser, Kinder- und Jugendanwältin des Landes Tirol
Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier,
Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung
Mag. a Denise Schiffrer-Barac,
Kinder- und Jugendanwältin des Landes Steiermark
Mag. a Christine Winkler-Kirchberger,
Kinder- und Jugendanwältin des Landes OÖ

Sendezeiten:
Di, 1.12. um 18:00
Do, 3.12. um 08:00
zum Nachhören


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