Mittelschulen in Stadt und Land

Peter Novak und Maria Herzberger

Mit dem Schuljahr 2015/16 wurden alle Hauptschulen in Österreich mittels Stufenplan zu Mittelschulen umgewandelt. Die Idee dahinter war, eine Gesamtschule für alle 10 bis 14 jährigen zu schaffen. Der Lehrplan ist in ganz Österreich einheitlich und auch das pädagogische Konzept dahinter, also eigentlich dürfte es keinen Unterschied geben wo die Schule meines Kindes ist. Aber ist es in Österreich entscheidend, ob ein Kind eine Mittelschule auf dem Land oder in der Stadt besucht?

Schulstandorte gibt es fast überall in Stadt und Land. Jedes Kind hat also die Möglichkeit eine nahe gelegene Schule zu besuchen. Aber macht es nun einen Unterschied für Lehrerinnen und Lehrer, ob sie in einer Land-Mittelschule oder einer Stadt-Mittelschule unterrichten? Muss man als Lehrerin/Lehrer anders arbeiten, andere Methoden wählen? Stört es, wenn man die Eltern der Schüler, Schülerinnen am Marktplatz trifft? Fragen über Fragen, die uns in dieser Podcast Episode von STADT LAND im Fluss von der Lehrerin an der Mittelschule in Rainbach im Mühlkreis, Maria Herzberger und vom Lehrer an der Mittelschule in Freistadt, Peter Novak, beantwortet werden. Er ist außerdem Vorsitzender der ÖLI-UG der Pflichtschullehrer OÖ, die Österreichische Lehrer*Inneninitiative – Unabhängige Gewerkschafter*innen.

In der Rubrik „Zuagroaste, Weggezogene, Zurückgekommene“ kommt diesmal Anna Engelmann zu Wort. Eine Weggezogene, die Zoologie in Wien studiert.

Sendezeiten:
Do, 22.4. um 18:00
Fr, 23.4. um 13:00
Sa, 24.4. um 10:00
zum Nachhören unter: https://cba.fro.at/496368
und auf den Podcast-Kanälen Ihrer Wahl.

Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm
www.bmlfuw.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at