Wolfgang Steininger mit dem Österreichischen Ehrenkreuz ausgezeichnet

Am Donnerstag, 18.12., wurde Wolfgang Steininger, seit 40 Jahren Obmann der Local-Bühne Freistadt, mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung von LH Thomas Stelzer und Mag.a Theresia Niedermüller, Sektionschefin für Kunst und Kultur im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport im Rahmen der Verleihung des Österreichischen Kinopreises im Programmkino Moviemento Linz.

Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für den Freistädter Kulturverein Local-Bühne, hat Wolfgang Steininger das Moviemento & City-Kino in Linz aufgebaut und geführt und zu einem der bedeutendsten Programmkinos des Landes gemacht. Daneben hat er den Familienbetrieb, das Kino Freistadt als Kultureinrichtung erhalten. Er hat zwei Filmfestivals, das Festival „Der Neue Heimatfilm“ in Freistadt und das „Crossing Europe“ in Linz gegründet, das Musikfestival „SUNNSEITN“ initiiert und den Kabarett- und Kleinkunstpreis „Freistädter Frischling“. Seit 40 Jahren ist sein Name untrennbar mit dem Selbstverständnis Freistadts als „Kulturstadt“ verbunden. Die Local-Bühne ist mit über 100 Veranstaltungen im Jahr heute einer der aktivsten Kulturvereine des Landes und bringt Publikum aus ganz Österreich nach Freistadt.

Wolfgang Steininger nahm die Auszeichnung „auch als Zeichen der Wertschätzung und stellvertretend für die vielen Mitarbeiterinnen und Kolleginnen“ entgegen.

Als „Kino des Jahres“ wurden am Donnerstag außerdem Moviemento & City Kino Linz ausgezeichnet. Deren Geschäftsführer, Benedict Steininger, der Sohn von Wolfgang Steininger, ist ebenfalls ehrenamtlich im Vorstand der Local-Bühne tätig.

Wolfgang Steininger war auch bei der Gründung des Freien Radios Freistadt (FRF) Anfang der 2000er maßgeblich beteiligt und ist seit über zwanzig Jahren ehrenamtlicher Vorsitzender des Aufsichtsrats (Verwaltungsausschuss der gemeinnützigen Freier Rundfunk Freistadt GmbH). Das Freie Radio Freistadt hatte die ersten zehn Jahre seinen Sitz in den Räumlichkeiten der Local-Bühne Freistadt, im Dachgeschoss des Kino-Freistadt. Die Koexistenz im kulturellen Umfeld der Local-Bühne und die günstigen Konditionen bezüglich Miete und Infrastruktur waren in der Startphase entscheidend für die Entwicklung des FRF.