Demenz und Du

Demenz verstehen – Mensch bleiben

Demenz verändert das Leben – für Betroffene ebenso wie für Angehörige. In unserer Sendereihe „Demenz und Du“ geben wir unter dem Motto „Demenz verstehen – Mensch bleiben“ Einblick in den Alltag mit Demenz, sprechen mit Expertinnen und pflegenden Angehörigen. Wir erzählen Geschichten, die berühren, aufklären und Mut machen. Wir zeigen auf, wie Betroffene und Angehörige ihr Leben mit Demenz gut bewältigen können. Denn jeder Mensch zählt – egal, ob mit oder ohne Demenz. Gestaltet von der Caritas Oberösterreich, Servicestelle Pflegende Angehörige www.netzwerkpflege.at

Stefanie Weigerstorfer (Sendungsverantwortliche und Redaktion), Heike Wöckinger (Redaktion).

Sendezeiten:
Von Freitag, 13.3. bis Dienstag, 17.3.2026.
Täglich wird eine der 5 Sendungen jeweils um 13 und 18 Uhr ausgestrahlt.

Sendungen im Online-Archiv
Alle 5 Sendungen stehen hier im Online-Archiv zur Verfügung:
https://cba.media/podcast/demenz-und-du

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Fr, 13.3. (13.00 und 18.00 Uhr) & Online-Archiv
„Demenz & Du: Unterstützung für Angehörige“
In dieser Folge sprechen Sonja Zauner, Leiterin der Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige, und ihr Kollege Mag. Martin Eilmannsberger über die Angebote der Servicestelle rund um das Thema Demenz. Sie erklären, wie individuelle psychosoziale Beratung, fundierte Wissensvermittlung und der Austausch in Treffpunkten Angehörige entlasten – und warum niemand mit dieser Herausforderung allein bleiben muss. Die Folge macht Mut, sich frühzeitig Unterstützung zu holen und sich mit anderen auszutauschen, die in einer ähnlichen Situation sind.

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Sa, 14.3. (13.00 und 18.00 Uhr) & Online-Archiv
„Demenz & Du: Wenn Vergesslichkeit zur Diagnose wird“
In dieser Folge erklären Dr.in Doris Lieba-Samal und Dr. Stephan Iglseder von der NeuroWerkstatt Gallneukirchen, wie eine medizinische Demenzabklärung abläuft – und warum es so wichtig ist, bei ersten Anzeichen nicht zu zögern. Denn Vergesslichkeit heißt nicht immer Demenz: es können auch andere – oft gut behandelbarere – Erkrankungen Grund für eine Vergesslichkeit sein. Und auch eine Alzheimerdemenz kann – früh erkannt – besser behandelt werden.
Martina Prieschl von den Mobilen Pflegediensten der Caritas ergänzt die medizinische Perspektive mit praktischen Alltagstipps. Sie zeigt, wie Menschen trotz Demenz möglichst lange selbstständig bleiben können, und welche Tipps, Tricks und Routinen helfen, ihren Alltag gut zu bewältigen.
Diese Folge schafft Klarheit, nimmt Ängste – und gibt Orientierung, was zu tun ist, wenn „normale Vergesslichkeit“ zur echten Sorge wird.

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So, 15.3. (13.00 und 18.00 Uhr) & Online-Archiv
„Demenz & Du: Was Angehörige entlastet“
Mag.a Roswitha Reisinger vom Caritas-Seniorenwohnhaus St. Bernhard und Mag.a (FH) Eirene Braden, langjährige Pflegedienstleiterin im Caritas-Seniorenwohnhaus St. Anna und nun Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Linz, sprechen in dieser Folge über die Lebensrealität von Angehörigen, die Menschen mit Demenz betreuen.
Anhand praxisnaher Beispiele vermitteln sie, worauf es im Alltag ankommt, um die neue Lebensrealität bestmöglich zu gestalten. Wie kann mit Empathie und Wertschätzung der Alltag erleichtert werden? Wie kann das soziale Umfeld unterstützen? Wann wird ein Heimeinzug womöglich zum Thema – und wie lässt er sich bestmöglich vorbereiten?

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Mo, 16.3. (13.00 und 18.00 Uhr) & Online-Archiv
„Demenz & Du: Richtig reagieren – Kommunikation, die verbindet“
In dieser Folge spricht Validationsmasterin Hildegard Nachum darüber, wie Angehörige mit „Menschen in Veränderung“ verständnisvoll und wertschätzend kommunizieren können. Sie zeigt auf, warum logisches Argumentieren oft nicht weiterhilft und wie man stattdessen emotional wirksam und entlastend reagiert.
Anhand konkreter Alltagssituationen erklärt sie, wie häufig auftretende Konflikte entschärft werden können: etwa wenn Menschen ihre Angehörigen beschuldigen, etwas gestohlen zu haben, wenn sie immer wieder dieselbe Frage stellen oder sagen, dass sie „heimgehen wollen“ – obwohl sie längst zuhause sind. Auch der Wunsch, zur verstorbenen Mutter zu gehen, wird thematisiert – samt hilfreicher Reaktionsmöglichkeiten.

Diese Folge ist eine wertvolle Hilfe für alle, die sich wünschen, Menschen mit Demenz besser zu erreichen.

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Di, 17.3. (13.00 und 18.00 Uhr) & Online-Archiv
„Demenz & Du: Wenn Angehörige erzählen“
Wenn ein geliebter Mensch zunehmend Unterstützung braucht, verändert sich vieles – oft auch das eigene Leben. In dieser abschließenden Folge unserer Podcastreihe „Demenz & Du“ erzählen Ingrid D. aus Wartberg und Roland S. aus Unterweitersdorf von ihrem Alltag als pflegende Angehörige.
So unterschiedlich ihre Pflegesituationen auch sind – beide haben die Erfahrung gemacht, wie entlastend es ist, sich auszutauschen und Unterstützung anzunehmen. Sie berichten ehrlich über Herausforderungen und schwierige Momente – aber auch über berührende Augenblicke, Nähe und Zusammenhalt.
Und sie zeigen: Mit der richtigen Unterstützung – wie den Treffpunkten und der Beratung der Caritas – lässt sich der Weg als pflegende Angehörige besser bewältigen.